Spanien

Der Weinanbau in Spanien hat eine lange und uralte Tradition, bereits 3000 Jahre v. Chr. wurden Reben kultiviert. Die Phöniker gründeten um 1100 v. Chr. die Stadt Gadir (das heutige Cádiz) und betrieben regen Handel mit Wein im Mittelmeerraum. Die erste Blütezeit gab es 200 v. Chr., denn die Römer liebten den Wein aus Baetica (Andalusien). Ab 1960 begann ein großer Boom mit den urtypisch spanischen Weinen Rioja und Sherry. Heute ist Spanien eines der dynamischsten Weinländer der Welt. Im Jahre 2007 umfasste die Rebfläche 1,169 Millionen Hektar, von der 34,8 Millionen Hektoliter Wein produziert wurden. Damit liegt Spanien weltweit im absoluten Spitzenfeld und rittert mit Italien und Frankreich ständig um den ersten Platz Spanien ist (nach der Schweiz und Albanien) eines der gebirgigsten Länder Europas. Das Land wird von großen Flussadern durchzogen, die Wasser für die Weingärten liefern. Ein neues Klassifizierungs-System mit kontrollierter Ursprungs-Bezeichnung wurde im Jahre 1970 eingeführt, das sich am italienischen und französischen Weingesetz orientiert. Rund die Hälfte der Rebfläche hat bis dato DO-Status. Rund 70% der spanischen Produktion entfallen auf einfache Konsum- oder Tafelweine. Über der Qualitäts-Bezeichnung „Denominación de Origen“ steht der Name der DO (zum Beispiel Alicante, Ribera del Guadiana oder Tarragona), nur beim Schaumwein Cava und beim Sherry gibt es eine Ausnahme, da sprechen die Namen sozusagen für sich.

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